Die Eisprinzen - Interview
| Originaltitel: | Blades of Glory |
| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Comedy |
| Filmlänge: | 93min |
| Regie: | Josh Gordon |
| Will Speck | |
| Kinostart: | 10.05.2007 |
| 09.05.2007 (Romandie) |
Will Ferrell: «Er ist unglaublich sexy. Das kann ich natürlich sehr gut darstellen.»
Der Komiker darf endlich mal einen Sportler voller Sexappeal spielen - einen Eiskunstläufer.
Will Ferrell, wie kamen Sie zum Projekt «Die Eisprinzen»?
Mich hat einfach das ganze Projekt interessiert, vom allerersten Standpunkt aus. Wenn man sich nur schon die Idee anhört: Zwei Typen müssen zusammen Schlittschuh laufen. Allein das bringt die Leute zum Lachen und ich fand das auch sofort witzig. Ich fand auch toll, dass noch nie jemand eine Komödie in diesem Stil gemacht hat. Dazu kommt, dass es sehr viel Spass macht, die Figur «Chazz» zu spielen. Er ist der «Bad Boy» des Eislaufens und ist unglaublich sexy. Das kann ich natürlich sehr gut darstellen (grinst). Ich musste auch mein Gesicht schminken, was natürlich eine Sonderzugabe darstellt. So etwas habe ich noch nie zuvor gemacht.
Beschreiben Sie ihre Figur «Chazz».
Wenn wir Chazz im Film das erste Mal sehen, merken wir, dass er und Jimmy zwei völlig verschiedene Menschen sind. Chazz drängt sich immer in den Mittelpunkt. Nur schon durch seine Kleidung. Er trägt sehr viel Leder, Westen und Cowboyhüte. Er hat deshalb auch seine ganz eigene Fan-Sektion. Das ist eine ganz besondere Art von Fans. Chazz ist also mehr der Rock'n'Roller und Jimmy eher der klassische Typ. Chazz ist voller Sexappeal und ein richtiger Showman, während Jimmy die Leute mit seiner Technik und dem künstlerischen Ausdruck für sich gewinnt. Da treffen also zwei völlig verschiedene Welten aufeinander.
Was halten Sie von Ihrem Filmpartner Jon Heder?
Ich liebe seinen Film «Napoleon Dynamite» und ich war sehr aufgeregt, als ich erfuhr, dass ich mit ihm zusammenarbeiten werde. Das war ein wichtiger Punkt dafür, dass ich bei diesem Film mitgemacht habe. Wir haben uns sofort gut verstanden und sind auf der gleichen Wellenlänge. Wir finden auch die selben Dinge lustig, was für den Film sehr wichtig war. Er ist ein grossartiger Typ und kann viel besser Schlittschuhlaufen als ich. Deshalb hat er auch viel mehr komplizierte Sachen gezeigt und ich konnte zum Glück mehr die «Steh-Parts» übernehmen.
[Will Ferrell wurde interviewt von Portmann Media]
Jon Heder: «Es hat einfach viel mit schlechter Musik, schlechten Tricks und schlechter Körperbeherrschung zu tun.»
Seinem Filmpartner Will Ferrell traut Heder im Eiskunstlauf wenig zu.
Jon Heder, wie kamen Sie zum Projekt «Die Eisprinzen»?
Ich fand die Idee witzig, in einem Film über das Eislaufen mitzumachen. Es war auch eine Chance, etwas zu entdecken, das mir bis jetzt völlig fremd war. Ich habe das wirklich noch nie zuvor gemacht, aber es macht wirklich Spass. Als ich aufgewachsen bin, stand ich einige Male auf Rollerskates und vielleicht ein oder zwei Mal auf dem Eis. Deshalb dachte ich mir, dass es toll wäre, mich richtig in dieses Metier einzuarbeiten. Da war dann natürlich noch dieser Comedy-Gigant Will Ferrell und Ben Stiller, der in Hintergrund gearbeitet hat. Da konnte ich einfach nicht nein sagen.
Was halten Sie vom Eislauf-Stil Ihres Kontrahenten Chazz?
Es hat einfach viel mit schlechter Musik, schlechten Tricks und schlechter Körperbeherrschung zu tun. Also recht viel Müll. Ich musste dagegen mehr den klassischen Stil lernen. So richtig mit grazilen Armbewegungen und dem zur-Geltung-bringen meiner Brust.
Wie war es für Sie, mit Will Ferrell zusammen auf dem Eis zu stehen und Eislaufen zu lernen?
Die meiste Zeit, die wir auf dem Eis verbracht haben, verwendeten wir dafür, um separat an den Grundlagen zu arbeiten. Wir wussten aber schon, dass wir ab einem gewissen Zeitpunkt auch zusammen arbeiten müssen, weil es das ist, was wir auch im Film auf dem Eis tun. Wir haben aber den zweiten Teil des Eislauf-Trainings erst ein paar Wochen vor Drehbeginn absolviert und auch erst da begonnen, wirklich zusammenzuarbeiten.
[Jon Heder wurde interviewt von Portmann Media]
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