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Beowulf - Interview

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Aka Titel:Die Legende von Beowulf
Land (Jahr): USA (2007)
Genre:Adventure, Animation, Drama, Fantasy
Filmlänge:114min
Regie:Robert Zemeckis
Kinostart:15.11.2007
 21.11.2007 (Romandie)
 16.11.2007 (Tessin)

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Angelina Jolie: «Es ist für jede Frau schön, wenn man angefragt wird, ob man einen sexy Monstermama-Dämon spielen möchte.»

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Angelina Jolie fühlte sich auf dem «Beowulf»-Set wie an einer Pyjama-Party.

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Angelina, «Beowulf» arbeitet auf verschiedenen Stufen: Die Unterhaltung, die Animation und die ganze Geschichte. Das muss sehr interessant gewesen sein.
Das war es. Es war wirklich grossartig. Ich wurde angerufen und gefragt, ob ich mit Robert Zemeckis arbeiten möchte. Ich sagte dann, dass ich unter diesen Umständen sowieso mit dabei bin. Der Film war dann «Beowulf», der eine sehr interessante Geschichte erzählt. Und es ist ja für jede Frau schön, wenn man angefragt wird, ob man einen sexy Monstermama-Dämon spielen möchte (lächelt). Das hat Spass gemacht. Es war wirklich grossartig. Die Schauspieler waren toll und es war wie im Himmel. Das ist einer dieser Filme, auf welche man extrem stolz ist, dabei mit gearbeitet zu haben. Und er ist so gut herausgekommen.

Erzählen Sie etwas über die Arbeit. War es nicht komisch, alles im Studio mit der Motion-Capturing-Technik zu drehen?
Nein, es hat Spass gemacht. Wir hatten alle die selben uncoolen Klamotten an und deshalb musste sich niemand blöd vorkommen. Es war sehr witzig, denn es war wie eine Pyjamaparty mit den anderen Schauspielern.

Was hatten Sie denn genau an auf dem Set?
Wir hatten einen blauen Overall an und Knöpfe auf dem Kopf. Das war wirklich sehr lustig und unglaublich sexy (lacht).

[Angelina Jolie wurde interviewt von Portmann Media]

Anthony Hopkins: «Das ist eine interessante Frage. Was genau ist die Frage?»

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Der Einstieg ins Interview ist holprig. Doch Hopkins ist ein Profi: er rettet die Situation und plaudert munter drauflos.

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Hallo Anthony, es freut mich, Sie zu sehen. Wir sind hier in London, um über «Beowulf» zu sprechen. Der Film erzählt eine epische Geschichte über Macht und Bekanntheit. Ihre Figur repräsentiert das sehr gut. Erzählen Sie uns mehr.
Bekanntheit?

Wissen Sie, wie Macht und Bekanntheit zusammenkommen und Dinge nicht so sind, wie sie aussehen.
Das ist eine interessante Frage. Wie beantworte ich die? Was genau ist die Frage?

Die Frage geht um die Themen Macht und Verantwortung von epischen Geschichten und wie sie sich bis heute halten.
Nun, ich bin kein Politiker, kein Sozialarbeiter und kein Psychologe... Aber Sie müssen nur die moderne Welt der Politik ansehen. Eigentlich nicht nur die moderne Welt, sondern über die Jahrhunderte. Macht, Korruption, Kampf, Unfriede, Blutvergiessen, Horror, Eifersucht, Intrigen... Es ist alles da, so ist der Mensch. Da gibt es nichts Neues und auch nichts Einzigartiges daran.

Was am Film einzigartig ist, ist die Technik, mit der er gemacht wurde und wie man Ihre Performance auf die Leinwand gebracht hat. Hat das Ihr Interesse geweckt? Sie wissen ja, was Sie als Schauspieler gemacht haben, wussten allerdings nicht, was alles noch dazu kommt.
Nun, es ist nicht wirklich das Medium eines Schauspielers. Die Schauspieler waren bei diesem Film bloss Gäste. Der Star des Films ist der Computer und wie Robert Zemeckis damit umgeht. Er denke, er ist ein technisches Genie und ein Gentleman bei der Zusammenarbeit. Etwa so wie George Lucas oder Steven Spielberg, das sind auch zwei solche Visionäre. Es gibt in diesem Film also keinen wirklichen Star, aber die Arbeit von Ray Winstone und Angelina Jolie war toll. Wir waren einfach ein Team in diesem «Powerhaus der Technik». Ich habe den Film bis vor zwei Tagen noch gar nicht gesehen. Gemacht haben wir ihn aber schon vor zwei Jahren. Für mich war es also eine Offenbarung und eine überwältigende Überraschung. Ich habe den Film auch gleich in 3D gesehen. Das war sehr unterhaltsam. Ich glaube, es ist ein toller Film. Es war grossartig, dabei zu sein, obwohl es nicht so schwierig war. Für mich war es wie bei jedem anderen Film auch: Man spielt die Szenen, eine nach der anderen, durch und am Schluss geht man nach Hause. Man verbringt nicht ganze Tage im Studio um Grossaufnahmen zu machen. Es ist alles in einem einzigen grossen Schritt getan, egal welche Einstellung am Schluss benötigt wird. Das ist schon beeindruckend.

[Anthony Hopkins wurde interviewt von Portmann Media]

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