Avalon
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Regisseur Mamoru Oshii erschafft eine Endzeitvision, in der die Grenzen zwischen virtueller und realer Existenz verschwimmen. In der Postproduktion entzog er den Bildern praktisch alle Farben und liess lediglich Brauntöne zurück, die eine unwirkliche, melancholische Atmosphäre erzeugen. Mit gezieltem Einsatz von Spezialeffekten schafft er einen Kontrast zwischen der technisch hochgerüsteten virtuellen Welt und der maroden Realität. «Avalon» liefert keine pfannenfertigen Antworten, sondern lässt Fragen offen und siedelt sich dadurch in der Nähe von David Cronenbergs «eXistenZ» an. Vor allem der Erzählrhythmus ist gewöhnungsbedürftig und wirkt trotz der Actionszenen stellenweise schleppend und fast ermüdend. Auch dass nur polnisch gesprochen wird, mag irritieren. Dafür bietet Oshii ein visuelles Meisterstück, das sich schwer kategorisieren lässt. Zur Filmkritik von Bruno Amstutz
E / e = Englisch
F / f = Französisch
I / i = Italienisch
O / o = Originalsprache
z.B. = Edf = Englisch gesprochen, deutsche und französische Untertitel.
Angegeben wird das gesetzliche und allenfalls das empfohlene Mindestalter für den Kinobesuch.
z.B. 12 / 14 J: Gesetzliches Mindestalter ist 12, empfohlen ab 14 Jahren.
z.B. 12 J: Gesetzliches und empfohlenes Mindestalter ist 12.
Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr dürfen nur von Personen ab 18 Jahren besucht werden. Bei Kindern bis 6 Jahre ist Erwachsenenbegleitung obligatorisch.
Die Alterszulassung ist in der Schweiz kantonal (in St. Gallen sogar kommunal) geregelt, weshalb es zu grösseren Unterschieden zwischen einzelnen Ortschaften kommen kann. In folgenden Kantonen gelten einheitliche Regelungen:
- AG, LU, SH, ZH (Zürcher Filmkommission)
- FR, JU, GE, NE, VD, VS (Filmkommission Genf / Waadt)