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The Golden Compass - Interview

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Aka Titel:Der goldene Kompass
Land (Jahr): Grossbritannien, USA (2007)
Genre:Action, Adventure, Drama, Fantasy, Thriller
Filmlänge:113min
Regie:Chris Weitz
Kinostart:06.12.2007
 05.12.2007 (Romandie)
Drehbuch:Chris Weitz

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Daniel Craig: «... es ist ein erstklassiges Problem, das ich da habe.»

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Der Brite hatte diesmal mehr Kontakt mit Eva Green als zu Zeiten wo sie noch sein Bondgirl war.

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Daniel, es freut mich, Sie hier am Filmfestival in Cannes zu sehen. Das Projekt «The Golden Compass» ist riesig. Es ist bestimmt toll, nach Ihrem Einsatz als James Bond wieder in so einem grossen Film mitzuwirken. Erzählen Sie uns, wie war der Übergang?
Der Übergang war nicht sehr schwer, denn ich habe die Bücher schon oft gelesen. Das Angebot habe ich bekommen, als ich etwa in der Mitte des Bond-Projekts stand. Es ging exakt auf und ich konnte sofort mit «The Golden Compass» weitermachen. Es war ein schöner Wechsel und ich musste nicht umherrennen und neue Projekte suchen.

Ging das denn auch vom physischen gut? Als James Bond mussten Sie ja extrem fit sein und hier spielen Sie einen gewöhnlichen Onkel.
Ich musste gar nicht so fit sein (lacht). Es war recht einfach, ich kann da sehr schnell die Luft rauslassen (lacht).

Wie wichtig war eigentlich der körperliche Teil der Rolle? Also der Bart, die Kleidung ...
Nun, der Look des Films ist natürlich sehr wichtig, weil es ein Fantasyfilm ist. Die Welt, die wir darin darstellen, muss glaubhaft wirken. Aber eigentlich war es nicht sehr anstrengend, ich sass nur da und der Bart ist gewachsen (lacht). Ich habe meine Rolle auf den Forschern des 20. Jahrhunderts aufgebaut. Also Leuten wie Shackleton oder Scott, diese englischen Antarktisforscher. Das ganze Gefühl für die Rolle habe ich um diese Personen herum angelegt.

Genossen Sie es, dass mit Dakota Blue Richards der Star des Films ein Kind ist? Wie alt ist sie eigentlich? Zehn oder zwölf?
Wie alt sie ist? Sie ist ein Teenager und gerade 13 geworden. Sie ist grossartig und perfekt geeignet für diese Rolle. Sie sieht darin einfach umwerfend aus. Es war aber ihr erster Job als Schauspielerin und das ist natürlich eine grosse Aufgabe. Sie hat das aber sehr schön gehandhabt und hatte auch sich selbst jederzeit im Griff.

Bevor irgend etwas über den Film bekannt geworden ist, haben Sie zusammen mit Nicole Kidman Fotos gemacht. Das war sehr glamourös, hat aber noch nicht wirklich etwas über den Film verraten. Hat das Spass gemacht?
Wir haben schon früher zusammen gearbeitet und kennen uns schon lange. Es hat also sehr viel Spass gemacht.

Haben Sie es auch genossen, nach «Casino Royale» wieder mit Eva Green zu arbeiten?
Ich habe mit Eva hier in Cannes mehr Zeit verbracht, als während den Dreharbeiten, denn wir haben keine gemeinsamen Szenen im Film. Aber wir haben letztes Jahr etwas Zeit zusammen verbracht.

Im Film dreht sich alles darum, die Seele von bestimmten Dingen zu finden, oder?
Nun, es geht um das Erwachsenwerden und das Zusammenkommen von Gut und Böse. Zumindest für Lyra. Es geht darum, wie sie sich selbst entdeckt und erwachsen wird. Für sie ist das eine sehr schwere Reise, aber sie findet in einem Eisbären eine Vaterfigur. Eigentlich soll ich ja ihre Vaterfigur sein, aber keine besonders gute. Sie muss also ihre Familie in anderen Personen und an anderen Orten finden.

Ich habe Sie schon einige Male interviewt, bevor Sie James Bond gespielt haben. Ich finde, Sie haben sich nicht verändert.
Das ist gut (lacht).

Wie hat sich aber Ihr Leben verändert und fällt es Ihnen leicht, damit umzugehen? Wird man von all dieser Aufmerksamkeit nicht manchmal überwältigt?
Es kommt und geht. Aber es ist ein erstklassiges Problem, das ich da habe. Ich hatte grossen Erfolg mit Bond, was toll ist. Es kommt auch darauf an, wo ich mich aufhalte. Aber ich versuche, mich bedeckt zu halten, so weit das möglich ist. Jetzt sind wir in Cannes und hier ist das natürlich fast unmöglich. Aber ich geniesse das Chaos, das hier herrscht und gehe raus und lächle ein bisschen. Das fällt mir zwar schwer, aber ich tue es trotzdem (lacht).

Ja, tun Sie das, lächeln Sie vornehm.
Ist gut, ich werde versuchen, vornehm zu sein (grinst).

[Daniel Craig wurde interviewt von Portmann Media]

Dakota Blue Richards: «Ich weiss, dass es einer meiner Lieblingsfilme sein wird.»

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Das ist der erste Film des 13-jährigen Mädchens und am liebsten mochte sie die Action-Szenen.

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Dakota, es freut mich Sie nach all den Monaten seit Cannes hier in London wieder zu sehen. Es muss sehr aufregend gewesen sein, den Film endlich auf der grossen Leinwand zu sehen. Erzählen Sie uns über Ihre Eindrücke.
Nun, ich habe den ganzen Film noch gar nicht gesehen. Aber ich freue mich sehr darauf, ihn zu sehen und ich denke, es wird einer meiner Lieblingsfilme werden.

Erzählen Sie uns etwas über die Dreharbeiten. Wie viel Energie haben die gekostet? Sie waren ja in fast jeder Szene mit dabei und Ihre Rolle ist ziemlich gross.
Wenn ich ehrlich bin, war ich an den Tagen, an denen ich weniger gemacht habe, viel müder und erschöpfter als sonst. Man realisiert das gar nicht richtig, wenn man noch in der Schule ist, aber wenn man nichts tut, wird man so müde (lacht). Deshalb war es sehr interessant, wenn ich eine grosse Actionszene drehen und dabei herumrennen musste. Oder irgend etwas in der Art.

Sie haben ja sehr viel gemacht. Sie sind herumgerannt, haben viele Leute kennen gelernt, darunter grosse Stars ... Es war bestimmt ein unvergleichliches Erlebnis. Erzählen Sie.
Nun, mein liebster Part waren bei den Dreharbeiten die Szenen, wo ich Stunts machen musste. Oder natürlich den Bären reiten. Es hat mir sehr vieles Spass gemacht.

Wie wichtig war für Sie das, was Lyra versuchte zu tun? Wie haben Sie ihre Reise verstanden?
Das ist schwierig zu sagen. Offensichtlich unternimmt sie diese Reise, um ihren Freund zu retten. Das ist einer der wichtigsten Teile der Geschichte. Der Bund zwischen ihr und ihrem Freund. Sie würde bis ans Ende der Welt gehen um ihn zu retten.

«The Golden Compass» ist das erste von drei Büchern der Geschichte. Haben Sie alle drei gelesen? Wie bereiten Sie sich auf einen allfälligen zweiten oder dritten Film vor?
Ich weiss nicht genau, ob das passieren wird, aber ich glaube schon. Ich hoffe es auf jeden Fall, denn ich liebe auch das zweite und dritte Buch.

Wenn man ein Buch liest und danach den Film davon sieht, ist das immer etwas ganz anderes. Wie war es für Sie? Sie haben ja das Buch gelesen und waren dann ein Teil des Films und haben gesehen, was mit der Vorlage gemacht worden ist.
Ich weiss es nicht, ich habe den fertigen Film ja noch nicht gesehen. Von da her ist es schwierig zu sagen, was die grossen Unterschiede zwischen den Büchern und dem Film sind. Ich keine Ahnung, aber ich bin sicher, dass ich den Film auch lieben werde.

Es wird eine riesige Premiere geben, bei der viele Leute mit dabei sein werden. Wie bereiten Sie sich darauf vor? Sie wissen schon, mit dem Kleid und solchen Dingen ...
Nun, ich weiss es noch nicht, denn es ist die erste Premiere für mich in meinem Leben. Es ist also schwierig, sich auf etwas vorzubereiten, von dem man nicht weiss, wie es verlaufen wird. Aber ich glaube, es wird schon klappen, denn ein paar Freunde von mir werden mich begleiten.

Es ist doch der Traum eines jeden Mädchens, seine eigene Filmpremiere zu haben. Was fühlen Sie bei dem Gedanken, dass es eine riesige Premiere mit Ihnen, Nicole Kidman und Daniel Craig geben wird?
Es ist unglaublich. Und ich bin sicher, dass ich den Film lieben werde. Ich weiss, dass es einer meiner Lieblingsfilme sein wird.

[Dakota Blue Richards wurde interviewt von Portmann Media]

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