Dianne Wiest [daɪˈjæn ˈwiːst] (* 28. März 1948 in Kansas City, Missouri) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die sich zunächst als Theaterschauspielerin am Broadway etablierte und zehn Jahre später ihr Filmdebüt gab. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere war Wiest erfolgreich in beiden Metiers tätig. Für zahlreiche Darstellungen in On- und Off-Broadwayproduktionen wurde sie mit renommierten Theaterpreisen ausgezeichnet. In unterschiedlichen Filmgenres etablierte sie sich als vielseitige Nebendarstellerin und gewann dafür ebenfalls viele Auszeichnungen, unter anderem zwei Oscars.
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Dianne Wiest [daɪˈjæn ˈwiːst] (* 28. März 1948 in Kansas City, Missouri) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die sich zunächst als Theaterschauspielerin am Broadway etablierte und zehn Jahre später ihr Filmdebüt gab. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere war Wiest erfolgreich in beiden Metiers tätig. Für zahlreiche Darstellungen in On- und Off-Broadwayproduktionen wurde sie mit renommierten Theaterpreisen ausgezeichnet. In unterschiedlichen Filmgenres etablierte sie sich als vielseitige Nebendarstellerin und gewann dafür ebenfalls viele Auszeichnungen, unter anderem zwei Oscars.
Privatleben
In einer Lesung von Oscar Wildes Stück Salome über das Leben der gleichnamigen Bibelgestalt, gespielt von Marisa Tomei, war Dianne Wiest in der Rolle der Herodias zu sehen, neben Al Pacino als Herodes und David Strathairn als Jokannan. Die Regie übernahm Estelle Parsons, die das Ensemble nach Meinung von John Rockwell gekonnt in Szene setzte.
Im Frühjahr 2005 war die Mimin in Memory House zu sehen, einem Stück über die Probleme und unterschiedlichen Weltanschauungen zweier Generationen am Beispiel einer Mutter und deren Tochter im Teenageralter. Charles Isherwood von der New York Times fand Wiests "warmherziges, bezauberndes Spiel" gebe dem Stück über die angespannte Situation zwischen zwei Frauen einen interessanten Gehalt. Die Schauspielerin schaffe es ausserdem, die Sympathien des Publikums auf den gefühlvollen Unterton der Geschichte zu lenken. Für eine solche Aufgabe gebe es kein Rezept, an das man sich halten könne.
In der erfolgreichen Komödie Third von Wendy Wasserstein stellte sie im selben Jahr an der Seite von Charles Durning, Jason Ritter und Gaby Hoffmann eine starke, aber auch verletzliche Professorin dar. Obwohl Ben Brantley Wiest in dieser Rolle für fehlbesetzt hielt, gefiel ihm die Art, wie die Schauspielerin versuchte, dagegen anzuspielen.
2008 stand Wiest unter anderem neben Alan Cumming in Tschechows Die Möwe auf der Bühne und betreute die Produktion auch als Schauspielmanagerin. In dieser Funktion sorgte sie unter anderem dafür, dass eine Zusammenarbeit mit dem in Russland lebenden Regisseur Viacheslav Dolgachev, dem künstlerischen Leiter des Moskauer New Drama Theater, zustande kam. Wiest brachte ausserdem den Designer Santo Loquasto mit in das Team, dessen Leistungen als Szenenbildner und Kostümdesigner sie aufgrund seiner Mitarbeit an mehreren Woody Allen-Filmen kannte und schätzte. Die Aufführung des Stücks war sehr erfolgreich, und Kritiker lobten unter anderem Wiests "gekünstelt mädchenhaftes Porträt der Arkadina", das sich laut Hilton Als vom New Yorker "absolut zutreffend anfühlt".
In der Wintersaison 2008/2009 feierte sie Erfolge beim Publikum mit ihrer Rolle in All our Sons. Erneut handelt es sich um ein Stück von Arthur Miller, in dem sie neben John Lithgow und Patrick Wilson auf der Bühne stand. Das Stück zog vor allem aufgrund der Mitwirkung von Katie Holmes die Aufmerksamkeit der Presse auf sich. Kritiker Tom O'Neil machte in seiner Bewertung des Stückes jedoch deutlich, dass es die beiden "Broadwaylegenden" Wiest und Lithgow seien, die die Aufführung sehenswert machen.
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