Arnold Alois Schwarzenegger (* 30. Juli 1947 in Thal, Steiermark) ist ein österreichisch-amerikanischer Schauspieler und US-amerikanischer Politiker. Er war von November 2003 bis Januar 2011 der 38. Gouverneur von Kalifornien. Vor seiner politischen Laufbahn ist Schwarzenegger international bekannt geworden als der weltweit erfolgreichste Bodybuilder mit anschliessender Karriere als Filmschauspieler, insbesondere durch seine Verkörperung des Terminators.
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Arnold Alois Schwarzenegger (* 30. Juli 1947 in Thal, Steiermark) ist ein österreichisch-amerikanischer Schauspieler und US-amerikanischer Politiker. Er war von November 2003 bis Januar 2011 der 38. Gouverneur von Kalifornien. Vor seiner politischen Laufbahn ist Schwarzenegger international bekannt geworden als der weltweit erfolgreichste Bodybuilder mit anschliessender Karriere als Filmschauspieler, insbesondere durch seine Verkörperung des Terminators.
Leben
Arnold Schwarzenegger wurde als zweiter Sohn der Hausfrau Aurelia Schwarzenegger, geborene Jadrny, (1922-1998) und des Gendarmen Gustav Schwarzenegger (1907-1972) in der kleinen Ortschaft Thal bei Graz geboren. Seine Eltern hatten am 20. Oktober 1945 in Mürzsteg geheiratet. Arnold und sein Bruder Meinhard wuchsen in einem für diese Zeit typisch strengen Elternhaus auf. Ab 1953 besuchte Schwarzenegger die Volksschule in Thal, bevor er 1957 an die Hauptschule Friedrich Fröbel in Graz wechselte.
Schwarzenegger leistete seinen Wehrdienst beim Panzerbataillon 4 des Bundesheeres in Graz.
1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus, wo er sich in den 1970er Jahren ein Millionenvermögen als Immobilienmakler erwirtschaftete. Am 20. Mai 1971 kam sein Bruder Meinhard (* 1946) bei einem Autounfall ums Leben, im darauffolgenden Jahr erlag sein Vater in Weiz einem Schlaganfall.
Ab 1973 besuchte Schwarzenegger diverse Kurse in Betriebswirtschaftslehre an verschiedenen Universitäten bzw. Community Colleges (UCLA, WLAC, SMC, UW) - aufgrund seines Visums war es ihm nicht erlaubt regelmässig zu studieren, und an jeder Einrichtung durfte er nur eine begrenzte Anzahl an Kursen belegen. 1979 schloss Schwarzenegger schliesslich mit einem Bachelor of Arts in internationaler Wirtschaftslehre an der University of Wisconsin-Superior (UW) ab.
1979 engagierte sich Schwarzenegger als internationaler Trainer der Gewichtheber bei den Special Olympics.
Die US-Bürgerschaft erhielt Schwarzenegger am 16. September 1983.
Am 26. April 1986 heiratete der Republikaner die Nichte von John F. Kennedy, die demokratische Journalistin Maria Shriver, mit der er vier Kinder hat: Katherine Eunice (* 1989), Christina Maria Aurelia (* 1991), Patrick Arnold (* 1993) und Christopher Sargent Shriver (* 1997). Anfang Mai 2011 gab das Paar seine Trennung bekannt. Wenige Tage später erklärte Schwarzenegger, dass er der Vater des Kindes einer jahrelangen Hausangestellten sei. Die Hausangestellte war zur selben Zeit schwanger wie die Ehefrau, die mit Sohn Christopher schwanger war. Schwarzenegger lebt in Brentwood.
Zuvor schon als Besitzer des Restaurants Schatzi on Main in Santa Monica erfolgreich, eröffnete Schwarzenegger im Jahr 1991 zusammen mit seinen Schauspielerkollegen Bruce Willis, Demi Moore, Jackie Chan und Sylvester Stallone in New York die Fast-Food-Kette Planet Hollywood. 1998 verkaufte er seine Anteile am Schatzi on Main.
Im Jahr 1996 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Wisconsin in Superior verliehen. Ein Jahr darauf wurde in Graz-Liebenau das Arnold-Schwarzenegger-Stadion eröffnet. Dieses wurde allerdings aus Anlass der Debatte über die durch Schwarzenegger versagte Begnadigung des zum Tode verurteilten Stanley Williams und infolge des anschliessenden Entzugs der Namensrechte durch Schwarzenegger von der Stadt Graz 2006 wieder umbenannt. Inzwischen heisst es UPC-Arena.
Für seine Unterstützung der Holocaust-Forschung wurde Schwarzenegger 1991 und 1997 mit dem National Leadership Award der Simon-Wiesenthal-Stiftung ausgezeichnet.
2001 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der ehemaligen privaten IMADEC University in Wien verliehen. Die Verleihung erwies sich aber 2006 nach einem Spruch des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes als ungültig, da Privatuniversitäten kein Recht zur Verleihung von Ehrendoktortiteln besitzen.
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